ZUSÄTZLICHE BETREUUNGSLEISTUNG

ZUSÄTZLICHE BETREUUNGSLEISTUNG NACH §45 SGB XI

Auf Wunsch können Sie eine stundenweise, individuelle Betreuung erhalten.

Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz der Pflegestufe 0, I, II oder III haben die Möglichkeit, neben den Leistungen für Pflege und Hauswirtschaft auch allgemeine Betreuungsleistungen bezahlt zu bekommen. Davon profitieren Personen, die an einer psychischen Erkrankung oder an einer Demenz leiden, sowie deren Angehörige. Denn besonders demenzielle Erkrankungen bedingen zumeist einen Betreuungsaufwand, der über den Unterstützungsbedarf bei den im Pflegeversicherungsgesetz genannten Verrichtungen hinausgeht.

Je nach Grad des Betreuungsbedarfs zahlen die Pflegekassen dafür monatlich 100,00 € bzw. 200,00 €.
Das Betreuungsgeld darf nur zweckgebunden für qualitätsgesicherte Angebote eingesetzt werden, vor allem um pflegende Angehörige zu entlasten.

Ab dem 1. Januar 2015 bekommen Patienten, ohne erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz, der Pflegestufe I, II und III 104,00 € pro Monat.

Patienten, mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz, der Pflegestufe 0, I, II und III mit Grundbetrag erhalten 104,00 € beziehungsweise 208,00 €.